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“Endstation Sehnsucht” am Saarländischen Staatstheater

Spielzeitauftakt im Großen Haus am Saarländischen Staatstheater. Los ging es am 16. September mit dem Schausspiel „Endstation Sehnsucht“. Schaupieldirektor Christoph Mehler hatte für diesen Abend „großes Kino“, ein „emotionales Feuerwerk, ein sinnlich großes Schauspieler-Fest voll Musik“ versprochen.

Und tatsächlich war es ein schauspielerisches Fest, findet SR-Reporterin Anke Schaefer. Sie war bei der Premiere dabei.

Über Gewaltstrukturen im Patriarchat

„Endstation Sehnsucht“ zeigt die brutale Abhängigkeit, die in zwischenmenschlichen Beziehungen herrschen kann. Und das ist ein Thema, das nicht nur 1947 Relevanz hatte, als Tennessee Williams das Stück in den USA schrieb. Sondern das hat auch heute sehr große Relevanz. Wie lernen wir, gerade und aufrecht für uns einzustehen und unabhängiger von der Liebe anderer zu werden?

Es ist ein Stück über Gewaltstrukturen im Patriarchat. Aber Schauspieldirektor Christoph Mehler entscheidet sich hier, keine klaren Bezüge auf aktuelle Debatten aufscheinen zu lassen, sondern er lässt das „emotionale Feuerwerk“ für sich sprechen. Und das „Feuerwerk“ kreiert er mit seinem Ensemble.

Stimmgewaltige Inszenierung

Mehler setzt dabei ganz auf seine Hauptdarsteller – vor allem auf Verena Bukal als Blanche – aber auch auf Christiane Motter als Stella und Fabian Gröver als Stanley. Und alle drei machen ihre Sache gut. Das ist eine Herausforderung, denn Mehler hat sich entschieden, den ganzen schwarzen Bühnenraum sichtbar zu machen. Da ist sehr viel Raum, der ausgefüllt werden muss. Das erfordert ganz viel Präsenz und viel Stimmstärke.

Fazit

„Endstation Sehnsucht“ ist ein Besuch wert. Es ist nicht ganz einfach auszuhalten, dass so viel geschrien wird, dass so viel Gewalt und Ungerechtigkeit herrscht. Aber Tennessee Williams hat mal gesagt, er wolle mit dem Stück Verständnis für zerbrechliche Seelen erwecken – und das tut er und das tut auch dieser Abend. Wir lernen ganz klar: Frauen sind gut beraten, sich aus toxischen Strukturen raus zu bewegen. Wie nötig – aber auch wie schwer das ist – wird hier sehr deutlich. 

„Endstation Sehnsucht“
Schauspiel

Wo?
Saarländisches Staatstheater
Großes Haus
Schillerpl. 1, 66111 Saarbrücken

Wann?
Mi, 20. September, 19.30 Uhr
Fr, 22. September, 19.30 Uhr
Sa, 30. September, 19.30 Uhr
So, 01. Oktober, 14.30 Uhr
Di, 03. Oktober, 18.00 Uhr
Fr, 06. Oktober, 19.30 Uhr
Mi, 11. Oktober, 19.30 Uhr
Fr, 13. Okotber, 19.30 Uhr
Fr, 20. Oktober, 19.30 Uhr
So, 29. Oktober, 18.00 Uhr
Fr, 01. Dezember, 19.30 Uhr
Sa, 09. Dezember, 19.30 Uhr
Di, 19. Dezember, 19.30 Uhr

Weitere Informationen unter:
www.staatstheater.saarland

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